Alpe Adria Cup 2019 I Graz, Österreich

Start in drei Wettbewerbstage voller Aufgaben

Der Wettbewerb lädt die besten Floristen aus Österreich und den Nachbarländern Italien, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Deutschland und der Schweiz zum dreitägigen Event in der Kulturhauptstadt Graz ein.

 

Am ersten Wettbewerbstag wartet auf die Teilnehmer die Ausführung einer Tischdekoration, bei der sowohl das Thema als auch die Gestaltung und die Technik frei wählbar sind. Voraussetzung für das Werkstück ist, dass eine Tischkonstruktion sowie entsprechenden Utensilien (Besteck, Geschirr und anderes) vom Floristen selbst mitgebracht werden und der Tisch für zwei Personen gedeckt ist. Eine Größeneinschränkung liegt nicht vor.

Bei der anschließenden Kreation einer Pflanzarbeit sind technische Vorarbeiten erlaubt. Die Gestaltung und Technik sind den Wettbewerbern freigestellt, vorgegeben ist lediglich die Bedingung, dass das Werkstück aus einem Element bestehen muss. Auch hier gibt es keine Einschränkungen im Hinblick auf die Größe.

 

Zu beachten ist, dass eine Haltbarkeit für die Dauer der Ausstellung gegeben sein muss. Bei der Bewertung der Pflanzarbeit wird neben dem Schwierigkeitsgrad die gestalterische Leistung im Verhältnis zur Zeit berücksichtigt.

Spontanität am Finaltag auf der Bühne

Der zweite Wettbewerbstag startet mit einer Themenarbeit zum Thema Handwerk, Tradition und Natur.

Nach vorbereitenden gestalterischen und technischen Arbeiten soll das Thema in einigen Sätzen näher vorgestellt und als Themenarbeit schriftlich in englischer Sprache formuliert werden. Bei der anschließenden Bearbeitung gilt es ebenfalls die Dauer der Haltbarkeit zu berücksichtigen.

 

Zweite Aufgabe an diesem Tag ist die Vorbereitung und Ausführung eines Brautstraußes ohne eine Vorgabe zur Technik oder Gestaltung.

 

Der Finaltag richtet seinen Fokus auf die Kreation eines handgebundenen Straußes auf der Veranstaltungsbühne vor der Jury ohne eine vorherige Vorbereitung. Bei der Technik muss der Strauß in der Hand mit einer Hauptbindestelle gebunden werden.

Für die Präsentation ist ein selber mitgebrachtes Gefäß erforderlich. Die Präsentation des Straußes erfolgt in der Koje. In die Bewertung einbezogen wird auch das Gefäß. In der nachfolgenden freien Überraschungsarbeit erfolgt die Übergabe des Materials erst vor Ort.

 

Ein Galaabend rundet die abschließende Siegerehrung ab.

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